ANTRAG AUF ENTSCHEIDUNG ÜBER DIE FREISETZUNG DES ANGEKLAGTEN
… AN DEN VORSITZ DES HOHEN STRAFGERICHTS
BASIS-NR:
ANTRAG ÜBER ENTSCHEIDUNGSENTSCHEIDUNG/DEFINANT:
FÜRSPRECHER:
KLÄGER:
KRIMINALITÄT: Gründung einer kriminellen Vereinigung, Mitgliedschaft in einer Organisation, Handel mit Drogen im Rahmen der Organisationstätigkeit.
GESCHICHTE DER KRIMINALITÄT: …/…/…
BETREFF: Es beinhaltet den Antrag auf Freilassung des Angeklagten.
BESCHREIBUNGEN
Wir fordern die Freilassung des Angeklagten aus folgenden Gründen;
1- Der Angeklagte stellte sich freiwillig, obwohl er erfuhr, dass während der Ermittlungsphase, die Gegenstand des Verfahrens war, ein Haftbefehl gegen ihn ausgestellt worden war. Dies zeigt, dass er aufgrund seines Verhaltens keine Fluchtabsicht hat und Gerechtigkeit suchen will.
2- Der Angeklagte hat einen bestimmten Arbeits- und Wohnort. Die von uns im Anhang beigefügte Mukhtar-Bescheinigung belegt auch die Wohnadresse. Ebenso arbeitet mein Mandant in der Stadt, in der er lebt, in der Verkehrsüberwachungsbranche, und wenn er weiterhin inhaftiert ist, wird dies zu einer Verschlechterung seines Umfelds und zu Schwierigkeiten bei seiner Arbeit führen. Seine Kapitulation ist auch eine Garantie dafür, dass er nicht entkommen wird.
3- Alle Beweise wurden aus den Akten gesammelt und die Zeugen und andere Angeklagte wurden ebenfalls gehört. Gegen ihn sind keine Beweise zu erheben. Wir erklären auch, dass wir die Beweise für Sie in der Prozessphase vorlegen werden.
4- Der Angeklagte hat keine Zugehörigkeit oder Verbindung zu irgendeiner Organisation. Wie wir bei der Prüfung der Akte sehen können, können wir feststellen, dass ein paar Telefonate keine Mitgliedschaft in einer Organisation bedeuten, und es ist nicht fair, dies zu sehen. Mit anderen Worten, es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich die Anschuldigung gegen ihn ändert.
SCHLUSSFOLGERUNG: Aus den oben genannten Gründen beantragen wir die Freilassung des Angeklagten ohne Sicherheiten bzw. mit der erforderlichen Sicherheit und Kaution. …/…/…
ANHANG: 1- Wohnsitzbescheinigung des Schulleiters.
2- SSK-Dokument, aus dem hervorgeht, dass der Angeklagte arbeitet.
RECHTSANWALT
